Chronik

 

Organigramm

In folgender Abbildung können sie die Führungspersonen unseres Vereins für dieses Jahr sehen.

Neugründung und Werdegang

In den Jahren 1933 bis 1937 gab es in Naters schon einen Tambouren- und Pfeiferverein, der zweimal jährlich, an Fronleichnam und St.Merez, autrat. Doch diesem Verein wurde, von verschiedenen Seiten her, das Leben schwer gemacht, so dass sich der Verein auflösen musste.
Am 5. Mai 1979 wurde im Restaurant Walliser Kanne in Naters der Tambouren- und Pfeiferverein erneut gegründet. Die Versammlung stand unter dem Vorsitz des Hauptinitianten Max Salzmann. Anlässlich der Gründungsversammlung schrieben sich 84 Personen als Mitglieder ein. Der Verein bezweckt die Erhaltung und Förderung des Trommel- und Pfeifenspiels sowie die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit. Er setzte einen neuen kulturellen Akzent im Dorfleben.
Dank hervorragender Instruktoren erreichten die Ahnenmusikanten schon blad ein beachtliches Niveau. Die Gebrüder Karl und Fidelis Wyssen aus Mund waren fürs "Natwärrisch"-Pfeifen zuständig, die Gebrüder Marcel und Reinhard Heynen aus Glis sowie Marcel Escher aus Brig unterrichteten die Tambouren. Im Jahre 1980 wurde beschlossen, dass jeder Spieler, der 95 Prozent, seit 1994 90 Prozent aller Übungen besucht, einen Fleissbecher erhält.
Anlässlich der Delegiertenversammlung vom 15. März 1981 in Visperterminen wurden die Natischer als 23. Sektion in den Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferverband(OWTPV) aufgenommen. Am 31. Mai des gleichen Jahres nahm der Verein erstmals an einem OWTPV-Fest in Visperterminen teil.
Für den Bau eines Vereinslokals stellte die Gemeinde dem Verein in Weingarten Boden zur Verfügung. In 1410 Stunden Fronarbeit schufen Vereinsmitglieder aus Bauelementen des ehemaligen Briger Kindergartens einen Pavillon, der am 12. Juni 1983 eingeweiht wurde. 1991 beschloss der Verein die Anschaffung einheitlicher Vereinspfeifen.

Chargen - Mitglieder

Die Jungpfeifer und -tambouren haben ihre eigenen Ausbildner. Der Mitgliederbestand von 1998 betrug 41 Aktive Pfeifer und Tambouren, und 23 Jungpfeifer und -tambouren. Momentan sind es bei ca. 30 Aktivmitglieder. Thomas Steiner wurde 1998 zum Instruktionsoffizier mit Leutnantsrang zur Ausbildung der Militärtambouren ernannt. Solche militärische Ausbildner gibt es in der Schweiz nur drei. Der Verein hat ihm diesen Karriereschritt ermöglicht und ist stolz auf den Erfolg. Thomas war auch technischer Chef des Oberwalliser TPV.

Ausserordentliche Auftritte

 

Grossanlässe

Der TPV Naters nimmt seit seiner Gründung regelmässig an allen Eidgenössischen, Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfesten sowie an den Bezirkstreffen teil. Vom 29. Juni bis 1. Juli 1990 war Naters Schauplatz des 20. Eidgenössischen Tambouren- und Pfeiferfestes. Zu diesem Grossanlass trafen sich über 3200 Aktive aus der ganzen Schweiz. Die zahlreichen Trommel-, Natwärrisch-, Piccolo- und Claironvorführungen bildeten zusammen mit dem vom Fernsehen DRS übertragenen, sonntäglichen Festumzug die Höhepunkte. 16 Kommissionen und über 600 freiwillige Helfer sorgten unter der Leitung des OK-Präsidenten Richard Walker für einen reigungslosen Ablauf des Festes. Das gute finanzielle Ergebnis von 110'000 Franken Reingewinn ermöglichte es dem OK und dem Verein, vorgängig 50'000 Franken an die beteiligten Vereine und 15'000 Franken an gemeinnützige Institutionen auszuschütten.

Spielerfolge

Der Verein bzw. einzelne Mitglieder nahmen stets an diversen Wettspielen teil und erreichten wiederholt gute Resultate. So brachten Natischer vom Oberwalliser Tambouren- udn Pfeiferfest in Staldenried 1984 beispielsweise nciht weniger als zehn Kranzauszeichnungen mit nach Hause.
Bei Wettkämpfen am OWTPV-Fest 1987 und 1998 erzielten weiderholt folgende Spieler 1. bzw. 2. Ränge (Bis auf Katja Schwery und Martin Steiner spielen noch heute alle aktiv im Verein mit):

  • Dominik Zeiter
  • Martin Steiner
  • Katja Schwery
  • Markus Zeiter
  • Thomas Steiner

Am 65. Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest in Hohtenn (26. - 28.05.2006) schreibt die Pfeifergruppe "D'Challini" Vereinsgeschichte. Diese Gruppe wurde in der Kategorie GN Wallisermeister. Dies ist das erste mal, dass es einer Pfeifergruppe unseres Vereines gelang den Wallisermeistertitel zu holen.

In unserem Repertoire finden sich vor allem Vereinsmärsche von Fidelis Wyssen, Max Juon, Othmar Heynen, Thomas und Martin Steiner. Einige Märsche und Stücke werden unten aufgeführt.

Repertoire

 

Uniform- und Fahnenweihe 1982

Mit einem dreitägigen Fest, das seinen Höhepunkt in der Einweihung der Walliser Söldneruniform und der Fahne des Tambouren und Pfeifer sowie der Tracht für die Gemischte Jodlergruppe Bärgarve während des sonntäglichen Gottesdienstes fand, wurde das an sich schon vielfältige Natischer Kultur- und Vereinsleben erweitert. Die Festivitäten vom 14. bis 16. Mai 1982, die unter dem trefflichen Motto "Tradition im neuen Gewand" standen, endeten am Sonntag mit einem grossen Festumzug und anschliessendem Konzert der zwanzig teilnehmenden Vereine.

Rosemarie Brutsche-Michlig und Peter Eyer (alt Gardist) sind die Paten unserer Vereinsfahne.

Die geschichtlich belegten Uniformen der Tambouren und Pfeifer lehnen sich an die Söldnertrachten an, wie sie Eidgenossen und Walliser um 1500 bis 1520 zur Zeit von Kardinal Schiner in den Mailänder Feldzügen trugen. Euin buschiger Federhut, dunkelblaues Wams mit feuerroten Einsätzen, hellblaue Hose, gestreifte Strümpfe und ein weisses Hemd sind die Kleidung des Vereins. Eine Tracht kostete 1800 Franken. Gemeinde und Bevölkerung halfen bei der Finanzierung kräfig mit.

 

Fahnenweihe 2009

 

Neuuniformierung 2012

 

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